Eine der vielen Besonderheiten des Vivekadarpanas ist seine poetische Sprache.
Um auch den einfachen aber spirituell interessierten Menschen in jener Zeit die zuweilen
recht schwierigen Sachverhalte klar zu machen, verwendet der Autor mit Namen Amaranath
(wörtl. 'Herr der Unsterblichkeit') eine sehr bilderreiche Sprache. Daher habe ich den
Metaphern und Vergleichen in diesem Text besondere Aufmerksamkeit gewidmet, denn hierdurch
bietet sich eine weitere Möglichkeit die ansonst schwer ergründbare Welt der Yogis zu
verstehen und zu erfahren.
Die in diesem Werk behandelten Themen sind u.a. 'das Absolute Bewusstsein', 'die Einzelseele',
'der feinstoffliche Körper', 'die Mikro-Makrokosmos-Korrelation', 'die Guru-Schüler-Beziehung',
'der Siddha', 'der Hatha-Yoga', etc. Da sich das Vivekadarpana an den Sadhaka, also den
praktizierenden Yogi, richtet, ist es jedoch nicht nur ein philosophisches Werk, denn nach
Auffassung der Nathayogis vermittelt Information allein noch keine Erkenntnis oder Einsicht,
ganz zu schweigen von einer Transformation des Menschen zum höchsten, allumfassenden
Bewußtsein, dem angestrebten Ziel der Nathayogis. Daher ist das Vivekadarpana auch ein
praktisches Yogalehrbuch, in dem Ratschläge und Anweisungen zur Yogasadhana
(spirituelle Praxis) ihren Platz haben.
Meine Doktorarbeit ist bei der Universitätsbibliothek Heidelberg elektronisch veröffentlicht.
Mit der Adresse
www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/2113 gelangen Sie auf die Hauptseite meiner
Veröffentlichung. Hier werden Sie u.a. den Titel und eine kleine Zusammenfassung meiner
Arbeit in Englisch und Deutsch vorfinden. Die Doktorarbeit selbst befindet sich in den
aufgeführten 32 pdf-Dateien, die Sie downloaden können.
Da die digitale Aufbereitung bei der Universität lag, ist die Darstellung auf dem Bildschirm etwas undeutlich.
Ich empfehle, diejenigen Seiten, die von besonderem Interesse sind, auszudrucken.
Ich werde mich bemühen ihnen hier als bald eine überarbeitete Fassung zum download bereit zu stellen.